Gutes Brennholz ist trockenes Brennholz. Damit kammergetrocknetes Holz mit unter 20 % Restfeuchte auch nach Wochen noch optimal brennt, kommt es auf die richtige Lagerung an. Hier sind die wichtigsten Regeln.
1. Luftig statt luftdicht
Holz muss atmen können. Lagern Sie es nie in Plastikfolie eingewickelt oder in einem geschlossenen, feuchten Raum. Ideal ist ein Platz mit Luftzirkulation von allen Seiten.
2. Von oben geschützt
Ein Vordach, ein Carport oder ein Holzunterstand schützt vor Regen und Schnee. Die Seiten sollten offen bleiben, damit der Wind die Feuchtigkeit abtransportieren kann.
3. Abstand zum Boden und zur Wand
Stapeln Sie das Holz auf Paletten oder Kanthölzern, mindestens 10 cm über dem Boden, und lassen Sie etwa 5–10 cm Abstand zur Hauswand. So zieht keine Bodenfeuchte ins Holz.
4. Die Rinde nach oben
Legen Sie die obersten Scheite mit der Rinde nach oben. Die Rinde wirkt wie ein kleines Dach und lässt Regenwasser ablaufen.
5. Ein kleiner Vorrat im Haus
Holen Sie ein bis zwei Tage vorher etwas Holz ins Haus. Raumwarmes Holz zündet schneller und brennt sauberer. Den Großteil lagern Sie aber besser draußen: Im beheizten Keller oder Wohnraum können sich Insekten und Schimmel wohlfühlen.
Wie viel Platz braucht eine Palette?
Eine Palette mit 1,8 Schüttraummetern (SRM) entspricht gestapelt etwa 1,3 Raummetern. Rechnen Sie mit einer Stapelfläche von rund 1 m Tiefe, 1,3 m Breite und 1 m Höhe.
Unser Buchenholz und Eichenholz wird bereits kammergetrocknet geliefert und ist sofort brennfertig – Sie müssen es nur noch trocken halten.
